Burger mit Gemüse vom Grill

Published On 26. November 2013 » 2393 Views» By Olaf » Grill

Immer wieder wird die Frage diskutiert, wie man einen richtig tollen Burger vom Grill macht – und dann noch wie dieser halbwegs gesund ist, denn die Kids wollen oft einfach nur Sandwichbrot und eine Scheibe Fleisch plus ab und an noch Käse. Da habe ich einen Tipp für alle gelangweilten Familien, die mal eine richtige Burgerparty feiern wollen und dabei halbwegs gesunde Burger vom Grill zaubern wollen.

Die karamellisierten Zwiebel

Zunächst einmal lege ich alle Zutaten bereit und beginne mit dem schneiden von roten Zwiebeln in feine Ringe. In ein wenig Olivenöl und mit viel braunem Rohrzucker schwitze ich die Zwiebeln bei niedriger Hitze über ca. 40 Minuten an und rühre immer wieder. Wenn sich Wasser aus den Zwiebel bildet, gieße ich dieses nahezu komplett ab und füge wieder etwas Zucker hinzu. Dies solange, bis die Zwiebeln nicht mehr wässern. Nun kommt ein Deckel auf den Topf, der bei minimalster Hitze noch bis zu zwei Stunden stehen kann – zumeist bei mir auf dem Kochfeld am Gasgrill.

Der fleischige Belag

Während die Zwiebeln mit Deckel warm stehen widme ich mich dem Fleisch. Hier gibt es verschiedene Alternativen die man durchaus kombinieren kann. Zumeist sind ja wirkliche Fleischburger gewünscht, die ich aber am liebsten medium gegrillt mag. Aber auch Hähnchenbrust oder einfach eine doppelte, schärfere Grillwurst sind ganz gute Alternativen. In jedem Fall sollte man die Würste wie auch die Hähnchenbrust einfach bei indirekter Hitze nahezu gar werden lassen und diese dann lediglich bei voller Hitze je Seite max. 1 Minute fertig grillen. Dies mache ich zumeist, indem ich das Fleisch in einen Bräter oder Topf warm stelle und es dann, wenn der Burger angerichtet wird, einfach auf den Grill bei voller Hitze kurz drauf lege.

Meine Lieblingsfleischmischung für den Grillburger

Einen Fleischburger kann man am besten machen, indem man zunächst in einem Topf etwas Olivenöl bei schwacher Hitze erhitzt. Darin werden 2 Schalotten fein gehackt, ein wenig Knoblauch (ca. 1 EL fein gehackt), nach Wunsch ein wenig Chili, recht viel Thymian, ein wenig Oregano und nach Geschmack noch ein wenig Worcester Sauce zugefügt und bei mittlerer Hitze ca. 4 Min. angeschwitzt bis die Zwiebeln glasig sind. Das ganze abkühlen lassen und in einer großen Schüssel ca. 750 gr. reines, frisches Rinderhack mit der kalten Zwiebelmischung und einem mittleren Ei gut vermischen. Nun langsam so viel Bier (ideal dunkles) hinzu geben, dass die Masse nicht zu nass wird (es dürften ca. 150 ml ausreichen). Nun gehacktes Petersilie, Salz und Pfeffer dazu geben und untermischen sowie gut durchkneten. Das ganze ca. 10 Minuten durchziehen lassen und danach hieraus ca. 1,5 Finger dicke Scheiben formen, die in der Mitte eine kleine Kuhle haben.

Boden und Deckel – das Brot sowie das Fleisch

Nun heize ich den Grill einmal komplett auf, reinige diesen und schalte dann auf einer Seite die Hitze aus. Auf der anderen Seite reduziere ich die Hitze und lege hierauf einen Pizzastein für den Grill. Dieser muss nun ca. 15 Minuten durchwärmen. In dieser Zeit kann man auf der andere Seite des Grills feine Scheiben von Aubergine oder anderen Gemüsen auf den Grill legen. Auf den heißen Stäben werden diese wunderbar mit Grillstreifen versehen, aber bleiben dank indirekter Hitze recht fluffig. Der Grill sollte hierbei bei ca. 160 Grad gehalten werden.

Das Gemüse lege ich nun beiseite (am besten um den Pizzastein herum – sowas bekommt man z.B. hier im Shop), schalte die Hitze unter dem Pizzastein aus und schalte die größtmögliche direkte Hitze im freien Bereich an. Hierauf kommen nun die Grillburger aus Fleisch (ca. je 4 Minuten pro Seite je nach Dicke) oder für je 1 Minute die bereits fertigen anderen Fleischsorten.

Das Brot kommt einfach auf den Pizzastein für je 1 Minute pro Seite.

Die Kombination

Ist nun alles fertig, so kann kombiniert werden. Als Saucen dienen Ketchup, Barbecue Sauce, Majonäse (tolle neue Schreibweise), Senf, Remoulade, Meerrettichsauce und was einem noch so alles einfällt. Die Brotscheiben (neben den typischen Sandwichbroten kann ich auch Laugenbrötchen empfehlen) werden nun ordentlich mit Käse (mal Camembert als Alternative probiere) belegt, mit Saucen eingeseift, mit Fleisch aufgefüllt und dann mit Gurken, Tomate und dem Grillgemüse verziert. Lasst es Euch schmecken!

 

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... ist zugleich Musikproduzent, Rennradsportler auf langen Distanzen, begeisterter Hobbykoch, Grill-Enthusiast und Familienvater. Er begeistert sich zudem für viele Dinge rund um Musik, Essen, Wein, Holzhaus- und Blockhausbau sowie Online Marketing und eCommerce.

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