Was macht ein gutes Leinwandbild aus?

Published On 14. Mai 2014 » 3291 Views» By Olaf » Dies & Dass

Leinwände gibt es bereits seit den 70er Jahren. Hier versuchten einige Fotographen Ihre Gemälde auf Leinwände nieder zu bringen. Allerdings war die damalige Herstellung sehr aufwendig und kostspielig, so dass sich diese Bilder nur ein bestimmter Personenkreis leisten konnten.

Im Zuge der Digitalisierung und der Weiterentwicklung bei den Materialien und Druckern hat sich dieses geändert. Teilweise kann man täuschend echte Replikate und Kunstdrucke erhalten. Jedes Wunschmotiv kann mittlerweile auf Leinwand gedruckt werden.

Leinwandbilder gibt es in den unterschiedlichsten Qualitäten, Formaten und Preisklassen.

Wer auf der Suche nach einem hochwertigen und professionellem Leinwandbild ist, der sollte – um lange Freude an dem neuen Wandschmuck zu haben –  bei der Auswahl auf so manche Kleinigkeit achten.

Zum einen spielt hier natürlich die Farbbrillanz eine entscheidende Rolle. Die Farben müssen auf der Leinwand satt, kräftig  und lebendig wirken. Durch eine nicht hochwertige Farbe und ohne UV Resistenz wirkt ihr Schmuckstück bereits nach kurzer Zeit matt und ohne jegliche Lebendigkeit.

Dank modernster Technologie bieten die meisten Händler Leinwände mit einer erstaunlichen Auflösung und einer unglaublichen Schärfe an. Dies ist zum einen auf die verwendeten Farben und zum anderen auf die Qualität der Leinwände zurückzuführen.

Bei der Qualität der Leinwände sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass dieses  ein spezielles Microfaser-Leinwandgewebe ist. Es ist 100% reflektionsfrei, UV beständig, kratz und waschbar. Auf das Öko-Tex Zertifizierungszeichen achten, da dies beim Leinwanddruck einen lösemittelfreien Druck bedeutet. Baumwolle wird bei den Leinwänden zum Acryl- oder Ölmalen benutzt. Hier auf jeden Fall beim Leinwandbild die Finger von lassen.

Bei der Farbe empfehle ich Latex Tinte. Diese wirkt für mich am naturgetreuesten. Dies ist allerdings Geschmackssache und es muss jeder für sich entscheiden.

Leinwandbilder kann man selbstverständlich ohne zusätzlichen Rahmen an die Wand hängen, da das Leinwandbild schon auf einen Rahmen gespannt ist. Je nach Größe des Bildes sind bei guten Anbietern zusätzliche Keile zur Verstärkung bei der Lieferung enthalten.

Für mich allerdings absoluter Favorit bei Leinwandbildern ist der Schattenfugenrahmen. Dieser setzt das Bild nochmals sehr dekorativ in Szene und verleiht dem Bild Struktur und Tiefe. Die Bilder wirken durch die Schattenfuge so, als würden Sie teilweise schweben.  Das Bild wirkt durch den Rahmen nicht eingeengt und lässt einen reizvollen Schatten entstehen. Meiner Meinung nach wirkt das ganze Bild durch den Schattenfugenrahmen hochwertiger.

Beim Motiv ist man heute sicherlich flexibler als eh und je.  Ob nun moderner Kunst, Natur-Tier oder Gebäudebilder, Sprüche oder ein Privatfoto – alles ist machbar.  In unserem Ankleidezimmer hängt ein Leinwandbild mit dem Spruch:

Schuhe sind Rudeltiere

Meine Frau und ich halten uns selbstverständlich strikt an dieses „Lebensmotto“ 🙂

Schuhe sind Rudeltiere

 

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... ist zugleich Musikproduzent, Rennradsportler auf langen Distanzen, begeisterter Hobbykoch, Grill-Enthusiast und Familienvater. Er begeistert sich zudem für viele Dinge rund um Musik, Essen, Wein, Holzhaus- und Blockhausbau sowie Online Marketing und eCommerce.

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