Caramba Handcreme im Test

Published On 5. Februar 2014 » 4966 Views» By Olaf » Teile / Test, Testberichte

Radsportler sind nicht nur im Winter harten Bedingungen ausgesetzt. Insbesondere meine Hände und Knie sind immer wieder Ziel von Regen, Sonne, Wärme, Kälte, schmirgelnder Kleidung und allem was das Radsportherz begehrt. Irgendwie erinnert mich das an die Autowerkstätten und den Mechaniker der immer wieder mit Öl, Dreck, Chemie, Wärme und Kälte in Berührung kommt. Es liegt also nahe, sich beim Fachanwender für Handpflege schlau zu machen, wie er seine Finger sauber bekommt und jeden Abend wieder geschmeidig macht, denn meine Neutrogena, Lindesa, Liqui Moly, Nivea Cremes und weiße Vaseline sind einfach auf Dauer nicht der Hit.

Caramba Handpflege-Crème, Schwarz, 300 ml
  • Herkunftsland: Deutschland
  • Artikel-Gewicht: 0.289 kg
  • Caramba Handpflege-Crème, 300 ml

Ich bin also dann auf einer Fahrrad Trainingsausfahrt vor zwei Monaten in der Autowerkstatt meines Vertrauens vorbei gefahren, um den Inhaber mal zu befragen, wie er seine Hände pflegt. Die Antwort war sehr einfach: er bestellt sich immer die Caramba Handcreme und trägt diese Abends vor dem Schlafen und Morgens vor dem Frühstück auf.

Einen solchen Tipp muss ich natürlich ausprobieren und so habe ich die Caramba Handcreme bestellt und bin schnell bei amazon fündig geworden: die Caramba Profi Handpflege Creme ist hier für rund EUR 4 erhältlich und wurde mir auch zügig geliefert.

Ich möchte jetzt hier nicht schreiben, dass die Verpackung solide verarbeitet ist 🙂 – nein, die Caramba Handcreme kommt in einer solchen Verpackung die man am Ende ein wenig aufschneidet um noch die Reste heraus zu holen. So machen wir es zu mindestens mit allen Handcremes (sparsam wie wir sind). Zumindest ist dieses Produkt eine echt deutsche Wertarbeit – also es ist in Deutschland produziert, wie man aus dem Code aus der Verpackung erkennen kann. Die Caramba Gruppe produziert – vermutlich zumeist in Duisburg – selber.

Caramba HandcremeAnwendung und Wirkung der Handcreme

Ich habe nun über 6 Wochen jeweils Abends die Caramba Handcreme angewendet. Zudem immer unmittelbar nach dem Radtraining, wenn meine Handrücken durch Kälteeinwirkung belastet und spröde waren. Nach dem Training habe ich zudem auch meine Knie entsprechend mit der Caramba Handcreme eingeschmiert.

Die dermatologisch getestete Handcreme hat bei mir keine Nebenwirkungen hervorgerufen. Die Creme wird sehr schnell von der Haut aufgenommen und hinterlässt keinen Fettfilm an der Oberfläche. Auch den ganzen folgenden Tag ist die Haut noch glatt und nimmt somit weniger Schmutz in Poren auf. Bei der Reinigung mit Seife nimmt dieser Oberflächenschutz der Haut nicht ab. Durch diesen Porenschutz waren meine Hände auch weniger Kälteempfindlich – wie es auch bei Vaseline der Fall ist, die ich mir immer vor einem Radtraining im Winter ins Gesicht schmiere. Die Caramba Handcreme duftet kurz wie eine normale, neutrale Handcreme – ähnlich wie die Neutrogena Handcreme – was aber dann unmittelbar verflogen ist.

Fazit nach 6 Wochen Anwendung

Ich habe nun nach 6 Wochen wieder auf Neutrogena Handcreme, dann auf Lindesa und schließlich auf Liqui Moly umgestellt und konnte die Ergebnisse der Caramba Handcreme nicht mehr erzielen. Neutrogena (die rote) kommt noch am ehesten an die Caramba Creme ran, aber die Wirkung ist nicht so lang anhaltend und die Haut ist dann später ohne Creme poröser als vorher. Folglich habe ich heute wieder meine Caramba Handcreme angewendet und werde dies fortan tuen. Die Caramba Handcreme hat rundum überzeugt hinsichtlich Anwendung, Wirkung und nicht vorhandenen Nebenwirkungen.

Jetzt werden ich neben der Handcreme auf jeden Fall einmal die anderen Caramba Produkte aus den Bereichen Heim- und Garten sowie für das Fahrrad testen. Kettenreiniger, Felgenreiniger und auch der Schmierstoff sollen ja auch gegen WD40 gut abschneiden, wenn man sich andere Internetberichte durchliest. Ich werden entsprechend berichten, wenn die Produkte meinem Radsporthärtetest unterzogen wurden.

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... ist zugleich Musikproduzent, Rennradsportler auf langen Distanzen, begeisterter Hobbykoch, Grill-Enthusiast und Familienvater. Er begeistert sich zudem für viele Dinge rund um Musik, Essen, Wein, Holzhaus- und Blockhausbau sowie Online Marketing und eCommerce.

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