Die Entwicklung  | Business heute

Tomorrows Technologie GmbH

Auf die erste Geschäftsidee brachte ihn sein Vater. Der belieferte Industrie und Handwerk mit Werkzeug, Kugellagern sowie Maschinen und suchte Computerunterstützung für das Rechnungswesen, die Lagerverwaltung und die Buchhaltung. Schmitz junior entwickelte 1986 direkt ein komplettes Warenwirtschaftssystem, das offenbar nicht nur für den Hausgebrauch taugte.
Zur Vermarktung gründete der 16jährige dann 1987 mit Erlaubnis des Vormundschaftsgerichts die Tomorrows-Technologie GmbH, Solingen, die ihr Geschäft später auf Computernetzwerke ausweitete.

Vier Jahre später verkaufte er diese mit rund hundert Beschäftigten und machte dabei "gut Kasse" - wie er selbst sagt.

Der junge Olaf Schmitz sprühte vor Tatendrang, aber mit seinen 19 Jahren hatte er auch mit Vorurteilen und Akzeptanzproblemen bei Banken und Personal zu kämpfen. So entschloß er sich, erst einmal eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kölner Bank zu machen. Hier gewann er nicht nur Einblicke in das Finanzierungsgeschäft, sondern lernte als Jugendauszubildendenvertreter auch viel in den verschiedenen Gremien über Personalangelegenheiten.

Parallel zur Banklehre entwickelte er gemeinsam mit seinem Arbeitgeber Software für die Bankenwelt zur Unterstützung der Marketingabteilungen und verkauft diese über den DG Verlag an Volks- und Raiffeisenbanken.

Während seiner Ausbildung fiel Olaf Schmitz auf, dass die Suche nach Akten oft ebenso viel Aufwand erfordert wie deren Bearbeitung. Also steckte er nach der Banklehre einen Großteil des Erlöses aus dem ersten Firmenverkauf in die nächste Unternehmung.

 

DSA - Digitale Systeme für Archivierung GmbH

"Papierarchive und Mikrofilme haben ausgedient und werden durch die elektronische Ablage ersetzt", sagte sich Schmitz und gründete 1993 die DSA, die aus drei Geschäftsbereichen bestand:

- Scan - Dienstleistungen
- Elektronische Archivierung
- Informationsretrieval

Bereits in 1997 agierte Olaf Schmitz mit 300 Mitarbeitern in acht europäischen Ländern. Namhafte Unternehmen wie die Chemieriesen Bayer, BASF und Hoechst, die Handelsfirmen Metro und Kaufring, die Münchner HypoBank, Coppenrath und Wiese oder die Stadtsparkasse Köln gehörten zu den Kunden.

In 1997 wurde er von der Deutschen Bank als innovativster Unternehmer des Jahres vorgestellt und begann parallel zur DSA im Auftrag von Kapitalgebern / Venture-Capitalisten andere Gründungen als Vertriebs- und Finanzgeschäftsführer bzw. -vorstand zu begleiten.

"Der Stern eines Newcomers im Tagesgeschäft verglüht".
So titelte die COMPUTERWOCHE.

Der Firmengründer verkaufte ab 1995 schrittweise seine Anteile an der DSA. Da die neuen Gesellschafter wie auch das Management keine sinnvollen Konzepte entwickelten und zugesagte Mittel eines Venture Capitalist nicht eingebracht wurden, meldete Schmitz Ende 1998 Insolvenz an und nahm die wesentlichen Firmenteile wieder selbst in die Hand.

"Krisen sind Veränderungsmöglichkeiten - wenn man sie zu nutzen versteht. Dies gilt für das Unternehmen wie für die Persönlichkeit, sagt Olaf Schmitz. Das gefürchtete Ende der unternehmerischen Entscheidungsfreiheit und der damit verbundenen Sachzwänge ließ den Unternehmer mit seiner "Jetzt erst Recht" Mentalität weitermachen.

Die Mediaservice GmbH wurde gegründet und übernahm das Geschäft der DSA. So konnte der Geschäftsbetrieb erhalten bleiben. Bis heute ist die Mediaservice GmbH im Familienbesitz und wird durch Olaf Schmitz geleitet.

Business Consult

Die langjährige unternehmerische Erfahrung von Olaf Schmitz fließt in die Business Consult Unternehmensberatung ein, die er 1996 gründete. Hier steht er mit seinem Wissen anderen Unternehmern zur Seite.
Dass er Höhen wie auch Tiefen unternehmerischer Tätigkeit erlebt und bewältigt hat, ist dabei von Vorteil: Olaf Schmitz kennt alle Unternehmenssituationen aus eigener Erfahrung: Von der Gründung, über Wachstum, Insolvenz, Sanierung, Merger, Verkauf bis hin zum Börsengang.
"Mit unseren Kontakten und Erfahrungen packen wir mit an", lautet die Devise. Mehr als 50 Unternehmen in den verschiedensten Situationen hat er mit seinem Team nun schon begleitet
Dabei steht er nicht nur beratend zur Seite, sondern übernimmt auch Verantwortung in der Geschäftsleitung z.B. :

ACG AG (International Business Development)
Campus Financial Consulting AG (AXA Konzern, CIO)
Digitale Systeme für Archivierung GmbH (Geschäftsführer)
GHP Holding GmbH (Business Development)
kleinsorg+woeste GmbH (Geschäftsführer)
Mediaservice GmbH (Geschäftsleitung)
music valiD AG (Vorstand)
Portum AG (International Business Development)
Software Innovation AS, Oslo / Toronto (CSO)
Verity Europe Ltd., London / Paris / FFM (Managing Director)
Zippel Communications Holding GmbH (Geschäftsführer / COO)


Von seiner Erfahrung haben auch viele Start Ups profitiert, deren Gründer die direkte unprätentiöse Art eines anpackenden Olaf Schmitz schätzen, der ihnen darüber hinaus sein Netzwerk zur Verfügung stellt. Es sei halt spannend, was sich daraus alles so ergeben kann, sagt der Macher. Hieraus entstünden immer neue Vertriebsmöglichkeiten, Partnerschaften und Erfolge.

Das Netzwerken sei eine seiner absoluten Stärken, sagt Thomas Wargalla, Geschäftsführer der Postbank P.O.S. Transact GmbH. Ein Olaf Schmitz habe ein gutes Gespür für das Potential von Menschen und deren Ideen und bringt sie dann mit den richtigen Leuten zusammen.


kleinsorg + woeste

Mit Übernahme der Geschäftsführung des alteingesessenen Kölner Unternehmens kleinsorg + woeste, nach dem plötzlichen Tod seines Vater, weitet Olaf Schmitz seinen Wirkungskreis nun auch auf die Generierung von Wachstum in alteingesessenen Unternehmen aus. Zudem erweitert er sein Netzwerk um Kontakte im Bereich Handel mit Werkzeug, Maschinen und Industriebedarf. Bis Ende 2006 führte er das Unternehmen und generierte ein solides Wachstum durch den Aufbau neuer Absatzkanäle, wie dem Onlinehandel.


connexion

Olaf will nun zeigen, dass man ein Kontaktnetzwerk auch professionell vermarkten und einsetzen kann. Hierzu geht nun die connexion europe Ltd. an den Start, die Olaf `s Beziehungsnetzwerk und das bisherige Geschäftsmodell der business-consult integriert. Im Zuge des wieder erwachenden Kapitalmarktes sind zudem kleinere Beteiligungen an wachstumsorientierten Unternehmen angesagt.

.

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Start Ups